Wie effizient eine auf Wärmepumpe umgestellte Heizungsanlage insgesamt läuft, hängt von vielen Faktoren ab. Welche Außentemperaturen treten im Jahresverlauf tatsächlich auf? Welche Vorlauftemperaturen müssen bei welchen Außentemperaturen in ihren Heizkörpern oder Fußbodenheizung erreicht werden (Heizkurve)? Wieviel Hilfsstrom wird für ihre Heizungsanlage verbraucht (Pumpen, Steuerung etc.)? Wie gut kann der installierte Pufferspeicher, falls vorhanden, die Wärme bewahren. Wie gut ist die Leistung der Wärmepumpe auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt? Wie gut sind die einzelnen Heizkörper auf den raumweisen Wärmebedarf hydraulisch abgeglichen?
Lassen wir all diese Einflussfaktoren mal außer acht, stellt sich immer noch die Frage, wie gut die Wärmepumpenmodelle unterschiedlicher Hersteller im Vergleich zueinander die Effizienz der Anlage beeinflussen.
Wärmepumpen-Modelle, die in die Liste der förderfähigen Wärmepumpen aufgenommen werden wollen, müssen von unabhängigen akkreditierten Prüfinstituten nach Normvorgaben gemessene Effizienz-Werte vorlegen. Diese werden veröffentlicht. So lassen sich die Effizienzen (in Prüflaboren unter Normbedingungen gemessen) verschiedener Modelle möglichst objektiv vergleichen.
Weiterführende Infos:
. Sowohl Dr. Peter Klafka vom Wärmepumpen-Austauschkreis Aachen (hier), als auch der You-Touber Falko Schling (Bonotos) (hier, dann WP-Ranking), haben die Daten als Excel Tabelle verfügbar gemacht, so dass man leichter sortieren und filtern kann.
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- Ähnliche Informationen veröffentlicht auch das Amt der Salzburger Landesregierung Lebensgrundlagen und Energie (Österreich) hier. Die Daten sind hier besser online nach Effizienzdatan sortierbar.
Auch diese Daten wurden von den Autoren vom Europaeische Energiewende Community e. V. als Excel Tabelle (hier) verfügbar gemacht.