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Thema Erdwärme oder Geothermie
eine nach menschlichen Maßstäben unerschöpfliche Energiequelle.

 

Geothermie oder Erdwärme ist als Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfläche:
Die feste Kruste unseres Planeten, ist nicht einmal 100 km dick. Verglichen mit den 12756 km Durchmesser der Erde stellt sie kaum mehr als eine dünne Haut dar. Unter der Kruste schließt sich der Erdmantel an. Er ist 3000 km dick und zähflüssig. Mitten drin, im Zentrum unseres Planeten, steckt mit rund 6000 km Durchmesser der Erdkern, der, außen flüssig, innen fest ist und vor allem aus Eisen und Nickel besteht.

Wenn man von der Erdoberfläche in die Tiefe vordringt, findet man auf den ersten 100 m Tiefe eine nahezu konstante Temperatur von etwa 10°C vor. Danach steigt die Temperatur mit jeden weiteren 100 Metern, je tiefer man kommt, im Mittel um 3°C an.

Dies nennt man Erdwärme und man kann sie mit verschiedenen technischen Verfahren zur Energiegewinnung nutzen.

Mehr beim BMWi

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10: Hier die Broschüre des Umweltministeriums zu Geothermie.

 


Oberflächennahe Geothermie / Wärmepumpen

Erdwärme der oberflächennahen Geothermie wird meistens mithilfe von Wärmepumpen genutzt. Diese Form der Geothermienutzung ist auch für Privatpersonen möglich. Mit einer Wärmepumpenanlage kann ein Gebäude mit Heizwärme, Kälte und Warmwasser versorgt werden. Effiziente Wärmepumpen werden im Marktanreizprogramm gefördert.


Tiefe Geothermie

Für die geografische Lage des Gemeindegebietes Vaterstetten kommt als Kommunale Anlage Tiefengeothermie in Frage. Dabei kann heisser Wasserdampf aus Tefen von 3000m gewonnen werden. Durch Anschluss ans Fernwärmenetz wird die Wärme direkt genutzt. Mit einer dampfbetriebenen Turbine kann Strom gewonnen werden, der direkt verbraucht und ins Netz eingespeist wird.

Geothermische Anlagen zur Stromerzeugung werden durch die Bundesregierung mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das EEG bietet durch feste Vergütungssätze und einen 20jährigen Vergütungszeitraum hohe Planungs- und Investitionssicherheit. Es besteht ein Anspruch auf Einspeisevergütung für den erzeugten Strom gegenüber dem jeweiligen Netzbetreiber (Energieversorgungsunternehmen).


Weiter führende Links und Anlagen die besichtigt werden können

Die Geothermieanlage Freiham deckt seit Herbst 2016 die Grundlast des Wärmebedarfs im neu entstehenden Stadtteil Freiham sowie in benachbarten Gebieten im Münchner Westen. Zu den Daten der Geothermieanlage Freiham

 


geändert am 13.12.2022

 

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